
MACH DIE STADT ZU DEINEM WOHNZIMMER
17.+ 18.10.2026
@Pfarrplatz+Raumschiff /Linz
Mit Performing City – Curating Public Space initiieren raumarbeiterinnen und Legend*innen ein zweitägiges Performanceformat im öffentlichen und halböffentlichen Raum von Linz. Unter dem Motto „Mach die Stadt zu deinem Wohnzimmer“ wird die Stadt zum offenen, gemeinsam genutzten Raum für Performance, Musik, Begegnung, Intervention und Gespräch. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunst Stadträume verändern kann – und wie sich Wahrnehmung verändert, wenn das Alltägliche zum Schauplatz künstlerischer Handlung wird. Das Poetische taucht im Gewöhnlichen auf, das Vertraute wird fremd, ein Platz zur Bühne und eine alltägliche Bewegung zur choreografischen Handlung.
by raumarbeiterinnen & Legend*innen
with /Michikazu Matsune /Maxi Blaha + Georg Buxhofer /Susanna Melem/Gustavo Ciríaco /Sophie Netzer /Viktoria Schlögl /Simone Barlian
TIMETABLE:
17.10.2026
1 --> 10:00 Legend*innen
// RAUM ZUM FRÜHSTÜCK?
(Raumschiff Bar offen)
2 --> 15:00 Gustavo Ciríaco
// Turn around, walk a dance
3 --> 18:00 Susanna Melem
// please, leave space for the shards! please.
ab 19:00 Raumschiff Bar offen
18.10.2026
2--> 10:00 Legend*innen
// Ein Tisch. Ein Platz. Eine Stadt.
1 --> 15:00 Maxi Blaha + Georg Buxhofer
// Lay Down Your Arms
(Raumschiff Bar offen)
3 --> 18:00 Michikazu Matsune
// We will see what we will see
ab 19:00 Raumschiff Bar offen


Legend*innen (Sophie Netzer /Viktoria Schlögl /Simone Barlian)
Legend*innen ist ein offenes performatives Stadtkollektiv, begründet von Simone Barlian und Viktoria Schlögl, das Stadt als lebendigen Handlungsraum untersucht und mit performativen Mitteln interveniert. Mit jeder Intervention formiert sich das Kollektiv neu: wechselnde Protagonist*innen, Körper, Stimmen und Praktiken erzeugen Situationen, in denen Alltägliches kippt, sichtbar und verhandelbar wird.
Raum zum Frühstück (Performatives Frühstück)
Frühstück als Setzung, Körper als Material, der Tisch als Bühne für die Verhandlung von Raum.
Zwischen Raum und Räumlichkeit, das Private ins Öffentliche.
Raum als 3–Gang–Menü.
Schwarz, Weiß, Wort, Körper: Raum entsteht dort, wo Wahrnehmung ihn aktiviert.
Ein Tisch. Ein Platz. Eine Stadt. (Performative Intervention)
Ein Tisch markiert keinen Ort – er produziert Beziehungen, Abstände und Zugehörigkeiten. Platz wird zur Choreografie. Aus einer Geste wird Raum, aus Räumen wird Stadt.

Gustavo Ciríaco ist ein brasilianischer Künstler, dessen Praxis sich zwischen Tanz, bildender Kunst, Ausstellungsgestaltung und ortsbezogenen Interventionen bewegt. In Performances, Installationen sowie offenen und partizipativen Formaten erforscht er die Beziehung zwischen Bewegung, Wahrnehmung und Raum. Seine Arbeiten waren unter anderem im HKW Berlin, bei der BienalSur in Buenos Aires, FIAF in New York, MAM in Rio de Janeiro, im Serralves Museum in Porto und bei TWS in Tokio zu sehen.
Fotocredits: Aline-Belfort
Turn around, walk a dance
Durch die Räume, die wir in einer Stadt durchqueren, wird unsere Wahrnehmung und Erfahrung der Stadt von einer Vielzahl öffentlicher Maßnahmen, konkreter Initiativen, städtebaulicher Konzepte und architektonischer Elemente gelenkt und geprägt. TURN AROUND, WALK, DANCE versteht die geplante Stadt als eine Sammlung von Verben und lädt uns ein, zusammenzukommen, unsere Vorstellungskraft zu nutzen und diese Verben sichtbar zu machen und neu zu gestalten.

Susanna Melem ist interdisziplinäre Künstlerin. In ihren performativen, installativen und audiovisuellen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Erinnerung, Sprache, Widerstand und den Spuren persönlicher und kollektiver Geschichten. Sie arbeitet mit Stimme, Körper, Text und verwendet Gefundenes um Räume für Reibung, Ambivalenz und Sichtbarkeit zu schaffen.
Fotocredits: Veronika Lesniak
please, leave space for the shards! please.
Gläser klirren, etwas zerbricht, eine Stimme taucht auf. Die Scherben werden verteilt, versteckt, verschluckt und wieder ausgespuckt. Zwischen Körpern, Spiegeln und zerbrochenen Nüssen entsteht ein mehrsprachiges Spiel, das von Scheitern, Reibung und Raum erzählt. Nichts bleibt ungebrochen. Und das ist vielleicht auch gut so.

Maxi Blaha ist Schauspielerin, Sängerin und Performerin. In ihren Arbeiten verbindet sie Schauspiel, Stimme, Musik und Literatur. Sie entwickelt musikalisch-literarische Programme und englischsprachige Soloperformances und war Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Ihre Arbeiten wurden international an Theatern und Festivals in Europa, Asien, Australien und Nordamerika gezeigt.
Lay Down Your Arms
Die Schauspielerin, die mit Ihren Verkörperungen österreichischer Frauenfiguren internationale Aufmerksamkeit erlangt hat, kehrt zurück nach Linz. Im Gepäck hat sie Lieder und Texte von Elfriede Jelinek, Bertha von Suttner, Joan Baez, Nina Simone u.v.m.
Blaha wird am E-Bass begleitet von Georg Buxhofer.

Michikazu Matsune ist in einem breiten Spektrum künstlerischer Praktiken tätig, darunter Performance, Interventionen im öffentlichen und privaten Raum, partizipative Projekte und Publikationen. Er ist Initiator von Performanceprojekten wie dem Institute of Sleepless Nights (seit 2022) und dem Homesick Festival (2017 - 2022) und unterrichtet Performancekunst an der Kunstuniversität Linz. Ursprünglich stammt er aus der japanischen Küstenstadt Kobe und lebt seit den 1990er-Jahren in Wien.
We will see what we will see
In seiner Arbeit verbindet Michikazu Matsune Poesie und Humor, das Absurde und Kritik. Dabei fragt er, wie globale und lokale Kontexte, öffentlicher und privater Raum sowie Einheit und Vielfalt in der Gesellschaft zusammenspielen.




Gefördert von Linz Kultur, Kultur Oberösterreich , BMWKMS, Raumschiff

MACH DIE STADT ZU DEINEM WOHNZIMMER
17.+ 18.10.2026
@Pfarrplatz+Raumschiff /Linz
Mit Performing City – Curating Public Space initiieren raumarbeiterinnen und Legend*innen ein zweitägiges Performanceformat im öffentlichen und halböffentlichen Raum von Linz. Unter dem Motto „Mach die Stadt zu deinem Wohnzimmer“ wird die Stadt zum offenen, gemeinsam genutzten Raum für Performance, Musik, Begegnung, Intervention und Gespräch. Im Zentrum steht die Frage, wie Kunst Stadträume verändern kann – und wie sich Wahrnehmung verändert, wenn das Alltägliche zum Schauplatz künstlerischer Handlung wird. Das Poetische taucht im Gewöhnlichen auf, das Vertraute wird fremd, ein Platz zur Bühne und eine alltägliche Bewegung zur choreografischen Handlung.
by raumarbeiterinnen & Legend*innen
with /Michikazu Matsune /Maxi Blaha + Georg Buxhofer /Susanna Melem/Gustavo Ciríaco /Sophie Netzer /Viktoria Schlögl /Simone Barlian

TIMETABLE:
17.10.2026
1 --> 10:00 Legend*innen
// RAUM ZUM FRÜHSTÜCK?
(Raumschiff Bar offen)
2 --> 15:00 Gustavo Ciríaco
// Turn around, walk a dance
3 --> 18:00 Susanna Melem
// please, leave space for the shards! please.
ab 19:00 Raumschiff Bar offen
18.10.2026
2--> 10:00 Legend*innen
// Ein Tisch. Ein Platz. Eine Stadt.
1 --> 15:00 Maxi Blaha + Georg Buxhofer
// Lay Down Your Arms
(Raumschiff Bar offen)
3 --> 18:00 Michikazu Matsune
// We will see what we will see
ab 19:00 Raumschiff Bar offen

Legend*innen (Sophie Netzer /Viktoria Schlögl /Simone Barlian)
Legend*innen ist ein offenes performatives Stadtkollektiv, begründet von Simone Barlian und Viktoria Schlögl, das Stadt als lebendigen Handlungsraum untersucht und mit performativen Mitteln interveniert. Mit jeder Intervention formiert sich das Kollektiv neu: wechselnde Protagonist*innen, Körper, Stimmen und Praktiken erzeugen Situationen, in denen Alltägliches kippt, sichtbar und verhandelbar wird.
Raum zum Frühstück (Performatives Frühstück)
Frühstück als Setzung, Körper als Material, der Tisch als Bühne für die Verhandlung von Raum.
Zwischen Raum und Räumlichkeit, das Private ins Öffentliche.
Raum als 3–Gang–Menü.
Schwarz, Weiß, Wort, Körper: Raum entsteht dort, wo Wahrnehmung ihn aktiviert.
Ein Tisch. Ein Platz. Eine Stadt. (Performative Intervention)
Ein Tisch markiert keinen Ort – er produziert Beziehungen, Abstände und Zugehörigkeiten. Platz wird zur Choreografie. Aus einer Geste wird Raum, aus Räumen wird Stadt.

Gustavo Ciríaco ist ein brasilianischer Künstler, dessen Praxis sich zwischen Tanz, bildender Kunst, Ausstellungsgestaltung und ortsbezogenen Interventionen bewegt. In Performances, Installationen sowie offenen und partizipativen Formaten erforscht er die Beziehung zwischen Bewegung, Wahrnehmung und Raum. Seine Arbeiten waren unter anderem im HKW Berlin, bei der BienalSur in Buenos Aires, FIAF in New York, MAM in Rio de Janeiro, im Serralves Museum in Porto und bei TWS in Tokio zu sehen.
Fotocredits: Aline-Belfort
Turn around, walk a dance
Durch die Räume, die wir in einer Stadt durchqueren, wird unsere Wahrnehmung und Erfahrung der Stadt von einer Vielzahl öffentlicher Maßnahmen, konkreter Initiativen, städtebaulicher Konzepte und architektonischer Elemente gelenkt und geprägt. TURN AROUND, WALK, DANCE versteht die geplante Stadt als eine Sammlung von Verben und lädt uns ein, zusammenzukommen, unsere Vorstellungskraft zu nutzen und diese Verben sichtbar zu machen und neu zu gestalten.

Susanna Melem ist interdisziplinäre Künstlerin. In ihren performativen, installativen und audiovisuellen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Erinnerung, Sprache, Widerstand und den Spuren persönlicher und kollektiver Geschichten. Sie arbeitet mit Stimme, Körper, Text und verwendet Gefundenes um Räume für Reibung, Ambivalenz und Sichtbarkeit zu schaffen.
Fotocredits: Veronika Lesniak
please, leave space for the shards! please.
Gläser klirren, etwas zerbricht, eine Stimme taucht auf. Die Scherben werden verteilt, versteckt, verschluckt und wieder ausgespuckt. Zwischen Körpern, Spiegeln und zerbrochenen Nüssen entsteht ein mehrsprachiges Spiel, das von Scheitern, Reibung und Raum erzählt. Nichts bleibt ungebrochen. Und das ist vielleicht auch gut so.

Maxi Blaha ist Schauspielerin, Sängerin und Performerin. In ihren Arbeiten verbindet sie Schauspiel, Stimme, Musik und Literatur. Sie entwickelt musikalisch-literarische Programme und englischsprachige Soloperformances und war Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Ihre Arbeiten wurden international an Theatern und Festivals in Europa, Asien, Australien und Nordamerika gezeigt.
Lay Down Your Arms
Die Schauspielerin, die mit Ihren Verkörperungen österreichischer Frauenfiguren internationale Aufmerksamkeit erlangt hat, kehrt zurück nach Linz. Im Gepäck hat sie Lieder und Texte von Elfriede Jelinek, Bertha von Suttner, Joan Baez, Nina Simone u.v.m.
Blaha wird am E-Bass begleitet von Georg Buxhofer.

Michikazu Matsune ist in einem breiten Spektrum künstlerischer Praktiken tätig, darunter Performance, Interventionen im öffentlichen und privaten Raum, partizipative Projekte und Publikationen. Er ist Initiator von Performanceprojekten wie dem Institute of Sleepless Nights (seit 2022) und dem Homesick Festival (2017 - 2022) und unterrichtet Performancekunst an der Kunstuniversität Linz. Ursprünglich stammt er aus der japanischen Küstenstadt Kobe und lebt seit den 1990er-Jahren in Wien.
We will see what we will see
In seiner Arbeit verbindet Michikazu Matsune Poesie und Humor, das Absurde und Kritik. Dabei fragt er, wie globale und lokale Kontexte, öffentlicher und privater Raum sowie Einheit und Vielfalt in der Gesellschaft zusammenspielen.




Gefördert von Linz Kultur, Kultur Oberösterreich , BMWKMS, Raumschiff